Praktikum trotz Corona?

Tabea (links) mit Freundin auf Wanderung Tabea ist 33 Jahre alt und absolviert seit August 2020 eine Ausbildung zur Erzieherin an der Marie-Elise-Kayser-Schule in Erfurt. Mitte Februar brach sie nach Österreich auf, um in Altmünster ein Praktikum im SOS-Kinderdorf zu machen. Hier berichtet sie, wie dies trotz der Pandemie möglich ist.

Seit drei Wochen lebe und arbeite ich nun in einem SOS Kinderdorf und darf mich an der wunderschönen Natur Österreichs erfreuen. Vor einem halben Jahr stellte ich mir die Frage, ob die Pandemie mich von einem Auslandspraktikum abhalten könnte. Probieren wollte ich es auf jeden Fall, denn Praktikanten werden trotz und vielleicht auch gerade wegen Corona gebraucht. Denn durch Umstände wie Distanzunterricht ist das Personal über jede zusätzliche Hilfe dankbar. Ich entschied mich für ein benachbartes Land, das ich mit dem Zug erreichen kann. Für die Einreise nach Österreich musste ich mich online registrieren und brauchte meinen Praktikumsvertrag als Nachweis und einen negativen Test vom Arzt. Kontrolliert wurde ich jedoch nicht. Meine lieben Kolleg*innen empfingen mich sogar mit einem riesigen Korb voller Lebensmittel, für den Fall, dass ich in Quarantäne müsse. Die Kinder können sich in Österreich zwei Mal pro Woche in der Schule testen lassen und einmal in der Woche besteht auch für mich im Kinderdorf die Möglichkeit zum Testen. Außerdem gibt es in allen Ortschaften mehrere sogenannte „Teststraßen“, wo unkompliziert kostenfreie Corona-Tests durchgeführt werden. Insgesamt fühle ich mich rundum sicher und bin sehr froh und dankbar, dass ich diese Erfahrung machen darf.

Tabea vom Praktikum am Traunsee

 

Das Praktikum wird über das Europäische Programm Erasmus+ finanziert. Die Ausreichung der Fördermittel sowie Unterstützung bei der Suche nach einem Praktikumsplatz und Organisation des Praktikums erfolgt über den Verein Prof. Herman A. Krüger e. V.

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Join us! - Soziale Berufe im Ausland erproben

 

Poster A1 Erasmus BB Motiv Longboard webInterkulturelle Kompetenzen und Erfahrungen gewinnen im Arbeitsleben zunehmend an Bedeutung. Insbesondere Berufe im Sozial- und Gesundheitswesen erfordern neben einer hohen Fachlichkeit auch Persönlichkeiten, die auf unterschiedlichste Menschen und deren Bedarfe eingehen können.

In den Studienberufen sind Auslandspraktika mittlerweile gang und gäbe. Leider ist die Zahl der Auszubildenden mit Auslandserfahrung im Gegensatz dazu immer noch gering. Interessierte stehen unter anderem vor den Herausforderungen, einen Praktikumsplatz zu finden und den Aufenthalt finanzieren zu können.

Um mehr Auszubildenden wertvolle Erfahrungen im Ausland zu ermöglichen, hat die EU Mobilitätsprogramme wie "Erasmus+ - Mobilität in der Berufsbildung" ins Leben gerufen. Mit Hilfe dieser Förderung vergeben wir Stipendien an angehende Erzieher/innen, Altenpfleger/innen, Physiotherapeut/innen und alle weiteren Auszubildenden in Sozial- und Gesundheitsberufen, die sich dem Abenteuer Auslandspraktikum stellen wollen.

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Join us! – Try out social profession abroad

 Intercultural competencies and experiences are becoming more and more important in professional life. In particular, occupations in the social and health care require more than a high level of expertise. There is a demand of persons who can respond to different people and their needs.

Internships abroad are common at universities, however, the number of trainees with international experience is still low. People who are interested in working abroad often face the challenges of finding an internship and being able to finance their stay.

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